Die Messe R+T digital liegt hinter uns. Die Veranstalter taten ein Maximum, zur Veranstaltung trafen sich über 20 000 Teilnehmer

03.03.2021

Eine der weltweit größten Messen der Beschattungstechnik, die R+T Stuttgart, wurde in diesem Jahr wegen der Pandemie online veranstaltet. Auf die Besucher im virtuellen Raum warteten 9 Ausstellungshallen, über 300 Aussteller aus Deutschland, Italien, China, Spanien und der Türkei, Konferenzräume und Paneldiskussionen. Zu sehen war, dass die Organisatoren bei der Vorbereitung der Messe alles gaben, auch wenn sich dies mit der traditionellen Offlineveranstaltung nicht völlig vergleichen lässt.

Die ersten beiden Tage im Geiste der Innovation

Laut den offiziellen Statistiken besuchten die Messe 22 000 Teilnehmer aus 121 Ländern. Die endgültige Zahl wird jedoch eher noch steigen, da die Messe für alle registrierten Besucher bis zum Frühjahr kommenden Jahres verfügbar sein wird, wenn plangemäß die traditionelle Offlinemesse in Stuttgart wieder stattfinden dürfte.

Gleich am ersten Tag, am Montag, dem 22. Februar, erfolgte die Verleihung der R+T Innovation Awards 2021 – die Würdigung der Hersteller von Rollläden, Toren und Sonnenschutz für innovative Produkte. Die Aussteller meldeten zum Wettbewerb über 100 Produkte an, die Sieger wurden in 11 Kategorien gekürt.

„Mich beeindruckte persönlich die technische Lösung für innenliegende Beschattung der deutschen Firma Kadeco, konkret die Innenjalousien aus der Kollektion Oslo. Sie sind aus Filzmaterial gefertigt und haben einen natürlichen Look, wobei die Jury auch das in der Berührung angenehme Material zu schätzen wusste.“

Miloslav Matoušek

Marketingmanager NEVA

Am Montag fand auch der Day of Gastronomy statt. Aus diesem Anlass verlief neben der Präsentation der Beschattung für gastronomische Einrichtungen eine inspirierende Diskussion zwischen den Vertretern von Hotels und Restaurants, die von der Corona-Krise am stärksten betroffen sind.
Innovative Produkte standen auch am Dienstag (Day of Innovation) auf dem Programm, als die Sieger der am Montag verliehenen Innovation Awards im Konferenzteil ihre Produkte vorstellten.

Eingangshalle der Messe R+T digital.

Der Abschluss der Messe gehörte den Architekten

Der dritte Tag trug den Titel Day of Craftmanship. Auf dem Programm stand am Vormittag das Door/Gates Forum und am Nachmittag das Smart Home Forum. Im ersten Falle handelte es sich um eine Serie von Kurzvorträgen und Paneldiskussionen zu den Themen automatischer Türen und Tore, am Nachmittag erörterten die Teilnehmer Möglichkeiten der heutigen intelligenten Haushalte.

Unter den Vortragenden auf dem Smart Home Forum waren auch unsere Partner von der Gesellschaft Somfy, die über das neue System TaHoma und über die Vorteile von Smart Home als solchem sprachen. Auch unsere Partner von den Unternehmen Elero und Becker traten auf.

Der letzte Tag der Messe, der Donnerstag, stand ganz im Zeichen der Architektur. Erstmals fand nämlich als Bestandteil der Messe R + T auch der Landeskongress für Architektur und Stadtentwicklung unter der Bezeichnung ARCHIKON 2021 statt.

Im Verlaufe aller vier Tage verliefen zahlreiche Gespräche, Workshops und Videokonferenzen.

Vor den Veranstaltern ziehen wir den Hut und freuen uns bereits auf das nächste Jahr

Die R+T digital war eine interessante Erfahrung, wobei die Deutschen die Messe kaum besser bewältigen hätten können. Für ihre Vorbereitung hatten sie nur wenige Monate zur Verfügung, dennoch meisterten sie die Organisation perfekt. Das Ziel unseres Besuches der R+T war, die neuen Produkte von NEVA vorzustellen – die Textilscreens ZIP100 und ZIP135 – und uns die Neuheiten in der Branche der Beschattung anzusehen. Aus dieser Sicht hat die Messe ihren Zweck eindeutig erfüllt.

Andererseits nutzt eine solch große Messe in Onlinegestalt nur schwer das volle Potential der Veranstaltung. Daher sehen wir dem Frühjahr 2022 entgegen, wo wir uns in Stuttgart (hoffentlich) persönlich treffen. Wir freuen uns schon jetzt.


Autor

Miloslav Matoušek

Miloslav Matoušek arbeitet seit 2018 bei NEVA als Marketing-Manager. Nach seinem Studium an der Technischen Hochschule Prag stieg er in die Marketing-Branche ein. Seine ersten Berufserfahrungen sammelte er bei HANÁK NÁBYTEK und Student Agency. Um NEVA als Marke weiter zu entwickeln, setzt er langfristige Marketing- und Geschäftsziele.

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