{"id":10933,"date":"2020-10-20T16:02:55","date_gmt":"2020-10-20T14:02:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.neva.eu\/unkategorisiert\/wie-oft-an-einem-tag-ziehen-sich-unsere-lackierer-um-und-warum-tun-sie-das-der-leiter-der-pulverbeschichtungsanlage-erklaert-wie-es-hinter-den-kulissen-zugeht\/"},"modified":"2026-01-12T08:09:48","modified_gmt":"2026-01-12T07:09:48","slug":"wie-oft-an-einem-tag-ziehen-sich-unsere-lackierer-um-und-warum-tun-sie-das-der-leiter-der-pulverbeschichtungsanlage-erklaert-wie-es-hinter-den-kulissen-zugeht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.neva.eu\/de\/produktneuheiten\/wie-oft-an-einem-tag-ziehen-sich-unsere-lackierer-um-und-warum-tun-sie-das-der-leiter-der-pulverbeschichtungsanlage-erklaert-wie-es-hinter-den-kulissen-zugeht\/","title":{"rendered":"Wie oft an einem Tag ziehen sich unsere Lackierer um und warum tun sie das? Der Leiter der Pulverbeschichtungsanlage erkl\u00e4rt, wie es hinter den Kulissen zugeht"},"content":{"rendered":"
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Was war 2014 in der Anlaufphase der neuen Pulverbeschichtungsanlage am schwierigsten?<\/strong><\/p><\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Hindernisse gab es anfangs eine Menge. Am schlimmsten waren die Verunreinigungen, die nach dem Anlauf der Produktionsanlage auf das lackierte Material gefallen sind \u2013 dadurch wurde das Material wertlos. Schuld daran war die Konstruktion der Beschichtungsanlage. Wir wollten die Anlage so schnell wie m\u00f6glich einfahren. Alle Teile und Komponenten mussten aufeinander abgestimmt sein, es durften sich keine Metallsp\u00e4ne, Verunreinigungen oder \u00d6le l\u00f6sen. <\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Das hei\u00dft, Sie mussten einfach warten?<\/strong><\/p><\/p>\n <\/section>\n\n\n

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\u00dcberhaupt nicht. Wir haben uns darum bem\u00fcht, die Verunreinigungen auf unterschiedlichste Art und Weise zu entfernen. Wir haben die Teile immer wieder gereinigt und geschliffen. Zum Gl\u00fcck hat das funktioniert.<\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Worin besteht die Besonderheit der Beschichtung der Raffstore-Komponenten?\u00a0<\/strong><\/p><\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Spezifisch ist vor allem die Tatsache, dass wir es mit verschiedenen Produkttypen zu tun haben, wobei die Form der Produkte sehr unterschiedlich ist. Bei uns werden gro\u00dfe Fl\u00e4chen von Blenden, schmale F\u00fchrungsprofile und Unterleisten oder Profilhalter mit vielen Biegestellen beschichtet, die f\u00fcr den Lackierer nur schwer zug\u00e4nglich sind. Und eben wegen dieser Kombination aus drei Produkttypen war es ganz kompliziert, den Prozess so abzustimmen, dass alles funktioniert.<\/p>\n <\/section>\n\n\n\n

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Mit dem Pulverbeschichtungsverfahren k\u00f6nnen Raffstore-Komponenten in nur 6 Stunden beschichtet werden<\/h2>\n <\/section>\n\n\n
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Warum haben Sie sich gerade f\u00fcr das Pulverbeschichten entschieden?\u00a0\u00a0<\/strong><\/p><\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Mit diesem Verfahren kann man auch bei komplexen Komponenten einfacher in die Biegestellen gelangen. Beim Pulverbeschichten handelt es sich zudem um ein schnelles und umweltfreundlicheres Beschichtungsverfahren. Im Vergleich zum Nassverfahren kommen dabei keine Verd\u00fcnner oder L\u00f6sungsmittel zum Einsatz, sodass die Umweltbelastung viel geringer ausf\u00e4llt. Und der Hauptvorteil? Der ganze Prozess ist schnell, ein Produkt kann innerhalb von nur 6 Stunden beschichtet werden. Beim Nassverfahren nimmt die Beschichtung viel mehr Zeit in Anspruch.<\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Gibt es irgendwelche Unterschiede zwischen der Beschichtung bei NEVA und der Beschichtung bei anderen Firmen?<\/strong>\u00a0<\/p><\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Bei uns beginnt der ganze Prozess schon mit der Aufbereitung des Materials f\u00fcr die Beschichtung. Es handelt sich um einen Prozessschritt, auf den wir besonderen Wert legen. Als wir einst mit dem Beschichten begonnen haben, haben wir festgestellt, dass viele Rillen und M\u00e4ngel erst nach dem Beschichten sichtbar werden. Deshalb wird die Profiloberfl\u00e4che vorab geb\u00fcrstet. Dabei werden Verunreinigungen, Rillen oder sonstige M\u00e4ngel entfernt \u2013 nach dem Beschichten erh\u00e4lt man eine vollkommen glatte Oberfl\u00e4che. <\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Das Pulverbeschichten wird auch Pulverlackieren genannt. Bei NEVA hat man diese Technologie bis zum letzten Detail perfektioniert.<\/figcaption><\/figure>\n <\/section>\n\n\n
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Die Qualit\u00e4t der beschichteten Teile wird vor allem von Frauen kontrolliert<\/h2>\n <\/section>\n\n\n
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Wie funktioniert das direkt in der Lackierkabine?<\/strong><\/p><\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Die Raffstore-Komponenten werden mit einer speziellen Pistole beschichtet. In der Pistole wird der Pulverlack elektrostatisch geladen, wodurch er dann am Material haften kann. In der Kabine arbeiten immer zwei Lackierer zusammen \u2013 sie stehen einander gegen\u00fcber und jeder von ihnen lackiert jeweils eine Seite der Komponente. Die Farbe wird sehr langsam in f\u00fcnf oder sechs Schichten aufgetragen, damit die Dicke der Farbschicht gro\u00df genug ist, um das Material zu sch\u00fctzen. Die Schicht muss in der ganzen Fl\u00e4che gleichm\u00e4\u00dfig aufgetragen sein.<\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Wie wird die Dicke der Farbschicht gemessen?<\/strong><\/p><\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Eine zentrale Rolle spielt dabei die Erfahrung der Lackierer, die bereits wissen, wie viel Farbe sie auf das Material auftragen sollen. Sobald die Farbe in einem Ofen eingebrannt wurde und die Komponenten abgek\u00fchlt sind, wird die Lackschicht mit einem digitalen Dickenmessger\u00e4t kontrolliert. Wir nehmen auch das optische Erscheinungsbild unter die Lupe. Jedes St\u00fcck wird genau betrachtet \u2013 wir sehen uns jede Ecke und jede Biegestelle an, um festzustellen, ob es vielleicht Stellen mit zu dicker Farbschicht gibt, oder wie der Glanzgrad ist.<\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Sieht das nicht jeder Mensch etwas anders?<\/strong><\/p><\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Jedenfalls ist das individuell, jeder von uns nimmt Licht und Farben anders wahr. Deshalb besch\u00e4ftigen wir Frauen an diesen Positionen. Ihre Farbwahrnehmung und Ihr Sehverm\u00f6gen sind besser, au\u00dferdem sind Frauen in dieser Hinsicht strenger. Was wir M\u00e4nner normalerweise als mangelfreie Teile freigeben, wird von Frauen oft abgelehnt. Unsere Qualit\u00e4tsstandards sind deshalb besonders hoch.<\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Sollte es mal vorkommen, dass ein Teil nicht perfekt beschichtet ist, gelangt es nicht zum Kunden. Kleinere Komponenten wie Profile werden in der Produktion aussortiert und neu geschnitten. Die Blenden werden bis auf die Aluminiumoberfl\u00e4che geschliffen und in der Lackierkabine neu lackiert.<\/figcaption><\/figure>\n <\/section>\n\n\n
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Beschichten ist sowohl physisch als auch psychisch anstrengend<\/h2>\n <\/section>\n\n\n
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Was ist an der Arbeit eines Lackierers am schwierigsten?<\/strong><\/p><\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Jedenfalls fordert es Geduld und Pr\u00e4zision, ein Lackierer muss sorgf\u00e4ltig sein und darf nicht hastig arbeiten. Wenn wir einen neuen Mitarbeiter einstellen, nimmt es vier oder f\u00fcnf Monate in Anspruch, bis er eingearbeitet ist und selbst lackieren kann. Es ist ein physisch, aber auch psychisch anstrengender Job.<\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Wieso denn?<\/strong><\/p><\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Lackierer sind in einer Lackierkabine eingeschlossen, wo Hitze und L\u00e4rm herrschen. Sie m\u00fcssen absolut konzentriert arbeiten, dabei tragen sie einen Overall und eine Vollmaske, durch die man kaum sprechen kann. Damit sich die Lackierer verst\u00e4ndigen k\u00f6nnen, wenn Sie zum Beispiel neues Material lackieren oder die Farbe wechseln wollen, verwenden Sie Geb\u00e4rden zur Kommunikation miteinander. <\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Gibt es vereinbarte Geb\u00e4rden, die Sie verwenden?<\/strong><\/p><\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Es gibt keine spezielle Geb\u00e4rdentabelle, aber jedes Lackiererpaar hat seine eigene Gestik. Zum Beispiel blinzeln sie einander zu oder nicken mit dem Kopf.<\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Die Beschichtungsanlage l\u00e4uft in zweischichtigem Betrieb, in 16 Stunden pro Tag lackieren die Lackierer bis zu 60 Sechs-Meter-Aufh\u00e4ngevorrichtungen mit Komponenten. Miteinander sprechen k\u00f6nnen Sie nur w\u00e4hrend der Pausen, wenn sie ihre Vollmasken ablegen \u2013 beim Farbwechsel oder bei der Reinigung.<\/figcaption><\/figure>\n <\/section>\n\n\n
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Damit es bei der Beschichtung zu keiner Explosion kommt, wird mehrmals pro Tag gereinigt<\/h2>\n <\/section>\n\n\n
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M\u00fcssen die Farben irgendwie besonders behandelt werden?\u00a0<\/strong><\/p><\/p>\n <\/section>\n\n\n

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F\u00fcr Pulverlacke haben wir ein spezielles Lager eingerichtet. Die Beschichtungspulver d\u00fcrfen zum Beispiel keiner direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt werden, deshalb gibt es im Lager keine Fenster. Wichtig ist auch die ideale Temperatur und Luftfeuchtigkeit, sonst w\u00fcrden sie nass und k\u00f6nnten nicht ordentlich aufgetragen werden. Einen Tag vor dem Beschichten wird die Farbe in die Lackiererei gebracht, damit sie sich den dortigen Bedingungen anpassen kann. <\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Warum sind Reinigung und Sauberkeit so wichtig?<\/strong><\/p><\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Einer der Gr\u00fcnde besteht in der Farbgenauigkeit. Wenn man die Pulverreste nicht entfernt, vermischen sich die Farben. Noch wichtiger ist jedoch die Sicherheit. Wenn an einer Stelle eine Ansammlung des Pulverlackes mit einer Dicke von mehr als einem Millimeter entsteht, reicht schon ein m\u00e4\u00dfiges Aufwirbeln f\u00fcr eine Explosion. Deshalb sind Farbansammlungen in der Lackierkabine oder ihrer Umgebung unzul\u00e4ssig.<\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Ein Millimeter, das ist ganz wenig, haben Sie schon einmal so eine Explosion erlebt?<\/strong><\/p><\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Nein, zum Gl\u00fcck nicht. In der Kabine gibt es viele Sicherheitselemente, die verhindern, dass eine solche Situation eintritt. Der ganze Raum der Lackierkabine wird mittels Fliehkraftabscheidern und Filtern abgesaugt, sodass \u00fcbersch\u00fcssiger Pulverlack die Kabine sofort verl\u00e4sst. Zudem gibt es dort Sensoren, die Z\u00fcndung und Luftdruck erfassen und ggf. umgehend den L\u00f6schvorgang ausl\u00f6sen.<\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Nach dem Beschichten widmen sich die Lackierer noch eine Stunde lang der Reinigung der Kabine und ihrer Umgebung. Damit die Lackierkabine gut vom Pulverlack befreit werden kann, wird der Innenraum der Kabine aller zwei Monate mit einer speziellen Paste behandelt, die antistatisch ist und das Pulver abst\u00f6\u00dft.<\/figcaption><\/figure>\n <\/section>\n\n\n
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Beim Wechsel auf deutlich abweichende Farben ziehen sich die Lackierer um<\/h2>\n <\/section>\n\n\n
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Wie werden die Farben im Laufe des Tages gewechselt?<\/strong><\/p><\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Zuerst muss man die Farbe, mit der man vorher gearbeitet hat, gr\u00fcndlich entfernen: man reinigt die Pistolen sowie Lackierschl\u00e4uche und den ganzen Innen- sowie Au\u00dfenraum der Lackierkabine. Alles wird mit Druckluft ausgeblasen, abgesaugt oder nass gewischt. Dann wird der neue Farbton in die Pistole eingesaugt. Wenn wir dies nicht tun, mischen sich die Farben. Wenn man zu einer deutlich abweichenden Farbe wechselt (zum Beispiel von Schwarz auf Wei\u00df), wechseln die Lackierer sogar ihren Overall. <\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Und wie oft pro Tag ziehen sie sich um?<\/strong><\/p><\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Meistens brauchen sie zwei Overalls pro Schicht, einen Overall f\u00fcr dunkle und einen Overall f\u00fcr helle Farbt\u00f6ne. Deshalb ist es von gro\u00dfer Bedeutung, die Farbfolge f\u00fcr jeden Tag richtig zu planen. Wir bem\u00fchen uns stets darum, Farben mit \u00e4hnlichen Farbt\u00f6nen nacheinander aufzutragen, wir nennen das \u201eGruppieren\u201c \u2013 wir gruppieren die Auftr\u00e4ge so, dass kein allzu h\u00e4ufiger Farbwechsel notwendig ist. So wechseln wir allm\u00e4hlich von Schwarz auf Wei\u00df.<\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Pro Schicht werden bis zu 13 Pulverlack-Farbt\u00f6ne gewechselt. Bei jedem Wechsel wird die Kabine oder ihre Umgebung gereinigt, ggf. blasen sich die Lackierer mit Druckluft selbst ab, damit keine Pulverreste von den Overalls auf das zu lackierende Material gelangen.<\/figcaption><\/figure>\n <\/section>\n\n\n
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In unserer Lackiererei gibt es F\u00fchrungen wie in einer Burg<\/h2>\n <\/section>\n\n\n
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Besuchen Ihre Kunden ab und zu auch die Lackiererei?<\/strong><\/p><\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Oft kommen unsere Gesch\u00e4ftspartner zu uns. Wir veranstalten f\u00fcr sie F\u00fchrungen durch die Lackiererei und haben dabei ein Gef\u00fchl, als ob wir in einer Burg oder einem Schloss w\u00e4ren. Meistens erwarten sie eine typische Lackiererei-Umgebung, so wie sie sie von den Nassverfahren-Beschichtungsanlagen kennen \u2013 das hei\u00dft, sie erwarten Feuchtigkeit und Schmutz. Sie staunen immer wieder dar\u00fcber, dass man bei uns nichts davon vorfindet.<\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Wie hat sich die Beschichtungsanlage seit ihrer Gr\u00fcndung im Jahre 2014 ge\u00e4ndert?\u00a0<\/strong><\/p><\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Wir haben uns auf die Arbeitsumgebung fokussiert und die Halle mit einer zus\u00e4tzlichen Hei\u00dfluftentl\u00fcftung ausgestattet. Es mag banal klingen, aber im Sommer kann die Temperatur in der Halle auf bis zu f\u00fcnfunddrei\u00dfig Grad klettern. Dank der Entl\u00fcftung konnte die Temperatur um drei Grad gesenkt werden, wof\u00fcr alle Mitarbeiter dankbar sind. Was den Beschichtungsprozess betrifft, haben wir den Einbrennofen angepasst. Dieser war urspr\u00fcnglich f\u00fcr zwei Aufh\u00e4ngevorrichtungen ausgelegt, an denen die jeweils aufgeh\u00e4ngten Komponenten hineingefahren sind. Durch aufgewirbelte Luft kam es aber dazu, dass die Farben von einzelnen Teilen immer wieder vermischt wurden. Deshalb haben wir den Ofen zu einem Ofen mit nur einer Aufh\u00e4ngevorrichtung umgebaut. Zudem wurde dadurch der Takt der Anlage erh\u00f6ht. Das ist aber mit Sicherheit nicht alles, wir \u00fcberlegen immer, wie wir die Lackiererei weiter verbessern k\u00f6nnten.<\/p>\n <\/section>\n\n\n

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Fr\u00fcher wurden Komponenten f\u00fcr unsere Raffstores bei Fremdlieferanten beschichtet, die Ergebnisse waren jedoch nicht zufriedenstellend. Daher haben wir 2014 unsere eigene Pulverbeschichtungsanlage errichtet. Lesen Sie ein Interview \u00fcber den Hintergrund der Raffstore-Beschichtung und erfahren Sie, welche Geb\u00e4rden die Lackierer zur Verst\u00e4ndigung verwenden, warum die Qualit\u00e4t der beschichteten Komponenten vor allem von Frauen kontrolliert wird oder wie oft pro Tag sich die Lackierer umziehen.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":10615,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"advgb_blocks_editor_width":"","advgb_blocks_columns_visual_guide":"","_daim_seo_power":"1000","_daim_enable_ail":"1","footnotes":""},"categories":[163,167],"tags":[],"class_list":["post-10933","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-produktneuheiten","category-aus-dem-leben-von-neva"],"acf":[],"aioseo_notices":[],"author_meta":{"display_name":"Miloslav Matou\u0161ek","author_link":"https:\/\/www.neva.eu\/de\/author\/matousek\/"},"featured_img":"https:\/\/www.neva.eu\/wp-content\/uploads\/neva-rozhovor-s-sefem-praskove-lakovny.jpg","coauthors":[],"tax_additional":{"categories":{"linked":["Produktneuheiten<\/a>","Aus dem Leben von NEVA<\/a>"],"unlinked":["Produktneuheiten<\/span>","Aus dem Leben von NEVA<\/span>"]}},"comment_count":"0","relative_dates":{"created":"Posted 5 years ago","modified":"Updated 2 months ago"},"absolute_dates":{"created":"Posted on 20. 10. 2020","modified":"Updated on 12. 1. 2026"},"absolute_dates_time":{"created":"Posted on 20. 10. 2020 16:02","modified":"Updated on 12. 1. 2026 8:09"},"featured_img_caption":"","series_order":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.neva.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10933","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.neva.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.neva.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.neva.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.neva.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10933"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.neva.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10933\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25216,"href":"https:\/\/www.neva.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10933\/revisions\/25216"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.neva.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10615"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.neva.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10933"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.neva.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10933"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.neva.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10933"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}